Bei der Inneneinrichtung für die vier Damen und ihrem Johannes hatte ich so Einiges im Nachhinein nach meinen Vorstellungen korrigiert. So hatte ich die Stange zum nächtlichen Aufbaumen der Hühner zunächst aus einem angefasten Kantholz hergestellt, tauschte diese dann aber gegen einen etwas stärkeren und runden Stamm aus.


 


Beim Säubern des Kotbrettes unterhalb der Schlafstangen bin ich noch dabei,
die für mich rechte Form des Vorgehens zu finden. Zur Zeit streue ich auf das
Schlagweiss Sägespäne und sammle dann die Köttel daraus ein am Abend. Alle
vierzehn Tage wird dann die gesamte Späneschicht erneuert. Das anfangs
aufgelegte Gitter aus Estrichmatten habe ich inzwischen wieder entfernt. Es
störte mich beim Säubern des Kotbrettes und darüber hinaus bewegen sich
die Hühner bewegen sich sehr sicher auf den Stangen, ohne in ihrem Kot
herumzulaufen.

 
 

Kurz nach dem Aufbaumen für die Nachtruhe.

 
Die  im Handel erhältlichen länglichen Hühnerraufen zur Aufnahme des Futters
lassen sich (meinem subjektiven Empfinden nach) nur umständlich säubern. Ich
reiche den Tieren daher das zusätzliche Futter in Trögen aus Steingut. Aber
am liebsten fressen sie es eh' wenn es auf dem Boden verstreut wird.

 

Die aus dem Napf geschleuderten Körner sorgen für eine prima
Beschäftigung im Stall.


 

 
Einge Tränken kann man auch aufhängen, auf einer festen Auflage abgestellt
wird aber weniger Wasser verschüttet. Dieses wird täglich gewechselt und
weil ich mehrere Tränken verwende, können diese zwischen den einzelnen
Nutzungstagen komplett trocknen.

In den milderen Jahreszeiten steht die Tränke nun draußen, in den ersten
Wintern hat sich eine Tränkenheizung prima bewährt. Diese steht dann
natürlich im trockenen Schlafstall.

 


WAS GEHT HIER VOR, HE?!

 


 

Der Innenstall ist mit Schlagweiss (das mehlige Pulver hält den Boden trocken,
riecht sehr gut und desinfiziert) und Stroh ausgestreut. Das Stroh bleibt recht
lange sauber, weil die Hühner ihre Ausscheidungen schwerpunktmäßig auf das
Kotbrett legen und ansonsten der Außenstall und der Auslauf dafür herhalten.
Und diese Flächen kann man recht einfach absammeln.

 



Die teuer gekauften, industriell hergestellten Legenester hatten meine Hennen
vehement ignoriert und legten die Eier zunächst auf das Kotbrett unterhalb
ihrer Schlafstatt. Eine alte Apfelsinenkiste mit einem schräg angebrachten
Brett darüber nehmen sie inzwischen gerne an. Mir selber gefällt diese Lösung
auch ganz gut, weil die Eier nicht in einer darunter liegenden Schublade abrollen
und die Hühner darin nach dem Legen noch ein wenig auf ihrem Ei ausruhen können,
bevor es dann wieder raus geht zu den anderen.

 



Nach dem Legen ruhen die Damen gerne noch ein wenig aus.

 

 

Alle zwei Tage ein Ei pro Huhn - Superlecker! Und was ich nicht alleine
aufessen kann, wird kostenlos an nette Nachbarn verteilt. Das trägt
dann auch mit zur Akzeptanz meines Hobbys in der Nachbarschaft bei.

 

 

Als Geflügelfutter beziehe ich eine Futtermischung aus unserem
örtlichen Raiffeisen-Markt. Auch das Legemehl erhalte ich dort
.

 

 

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